Wer ist molosovsky?

(molosovsky; Kurzform: Molo)

*1972, Liebhaber und Kritiker von Phantastik jeglicher Art, unabhängig von Medium oder (Sub)Genre. Freiberuflich unterwegs als Übersetzer, Lektor, Podcaster. Übersicht meiner Werke und Veröffentlichungen.

Hier wird es vor allem um Literatur, Games, Filme andere Dinge gehen, die mich erfreuen oder uffregen und meinen Sinn für ›GroßraumPhantastik‹ kitzeln (irgendwann schaffe ich es vielleicht, übersichtlich und erschöpfend zu erklären, was ich damit meine). Auf die Schnelle: Phantastik ist Science Fiction, Fantasy, Horror, das versteht jeder. Aber für mich gehören auch alle anderen erzählenden, dramaturgischen und bildnerischen Verfahren dazu, mit denen Dinge oder Verhältnisse veranschaulicht werden, die nicht zu fassen sind, wenn man sich darauf beschränken will, nur von dem zu sprechen ›was tatsächlich der Fall ist‹, sei es, weil die Dinge zu langsam oder schnell oder zu komplex und umfassend sind für unsere Sinne und das auf ihnen fußende Bewusstsein. (Es gibt darüber hinaus noch eine für meinen ›GroßraumPhantastik‹-Begriff wichtige Dynamik zwischen Wissen und Glauben, Skepsis und Vertrauen, Macht und Ohnmacht, aber die bekomme ich an dieser Stelle nicht so einfach zusammengedampft.) Dann wird eben z. B. eine ›unsichtbare Hand des Marktes‹ beschwört, um von grundlegenden, in diesem Fall angeblich segensreichen Ordnungskräften zu sprechen. Mir herzlich egal, wo und wie Metaphern, Übertragungen, Symbole, Allegorien und ähnliche Techniken angewandt werden, ob in Politik, Alltag oder Medien, ob von Religionen, Ideologien, Philosophie oder Wissenschaften … wenn es dabei darum geht, bestimmte Vorstellungsbilder zu setzen oder zu formen, kommt für mich dabei am Ende Phantastik heraus. Mit ›GroßraumPhantastik‹ versuche ich lediglich auf jene Formen zu zeigen, die sich mehr oder minder absichtsvoll an ganze Gruppen richten, bis hin zu umfassenden Kollektiven. Vielleicht leide ich unter einer seltsamen Art von Beschränktheit, aber für mich besteht zwischen einem ›brennenden, sprechenden Dornbusch‹ und ›Schmetterlingen im Bauch‹ kaum ein Unterschied.

Ich komme aus einer Arbeiterfamilie, ging auf die selbe Realschule wie Horst Seehofer, floh so bald ich konnte aus Bayern, und bin Zeit meines Lebens vor allem Autodidakt und Dilettant. Verdiene nun meine Brötchen mit einem eher geistlosen, schlecht bezahlten Dienstleistungs-Job. Sitze als Querbeet-Ravenclaw regelmäßig zwischen allen Stühlen und bin (nicht immer, aber halt oft) den Mainstream-Leuz zu abgehoben, den Akademikern zu banal, den Hippstern zu altbacken, den Bewahrern zu forsch und allen zusammen gern mal zu wirr und überspannt.

Wer mehr über mich wissen will, kann z. B. »54 Fragen über Bücher und Literaturgeblogge« lesen.

Ach ja: Ich bin in der Grundschule zwangsweise auf Rechtshändigkeit getrimmt worden, ein Umstand, dessen Bedeutung ich erst seit Ende 2018 beginne in seiner Gänze zu erfassen und ich hoffe, in absehbarer Zeit eine Rückschulung auf Linkshändigkeit beginnen zu können. Höchstwahrscheinlich ist meine Zwangsrechtshändigkeit zumindest eine Teilursache für meine vermaledeite Neigung zu Tippfehlern und Durcheinander-Sätzen. Ich bitte um entsprechende Nachsicht. Fehler die ich finde, werden korrigiert. Über entsprechende Hinweise freue ich mich und sag »Merci«.

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molosovsky
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